Startseite » Stadtteile Rios
Deutsch English Nederlands Francais
Aventura Do Brasil - Spezialist für Brasilien Reisen

Brasilien Reise Rio de Janeiro:

- Reiseinformation Rio de Janeiro -

 

Stadtteile Rios

 

Die Innenstadt Rios

Die Innenstadt bietet für den Carioca an Werktagen nichts als Geschäfte und Hetze, abends ist sie dagegen wie ausgestorben. Eine Arbeitsstadt - das Zentrum von Handel und Finanzen. Fast ausschliesslich Bürohochhäuser, deren Angestellte mittags auf die Strasse und, je nach Einkommen, in die umliegenden Buffet-Restaurants oder zu einem der zahllosen Schnellimbisse strömen. Die Büros der wichtigsten Fluggesellschaften, die Konsulate, Wechselstuben, Reiseagenturen, staatlichen Ämter und Banken findet man hier - auch die günstigeren Preise in den Geschäften - günstiger als in Copacabana oder Ipanema. Das Zentrum ist nicht gross und leicht zu Fuss zu bewältigen. Es ist besonders sehenswert deshalb, weil sich an dieser Stelle auch die erste historische Siedlung befand: Die wenigen noch erhaltenen Kolonialbauten der Stadt entdeckt man hier dicht beieinander. Nehmen Sie einfach die "Metro" von Copacabana, und steigen sie in "Cinelândia" aus - eine Fahrt von weniger als dreissig Minuten.

 

Die Copacabana - Rio de Janeiro

Sie hat Weltruf - sie ist die "Metropole des brasilianischen Tourismus". Hier stehen die meisten Hotels der Mittel- und der Luxusklasse, und wer nur am Stadtleben interessiert sein sollte, für den ist Copacabana die lebendigste Bühne von Rio de Janeiro. Zu Weihnachten und zum Karneval kann man hier alle gängigen Weltsprachen über den Strand tönen hören.

Rios weltbekannter Stadtteil liegt eingezwängt auf einem schmalen Streifen Land von nur 4 Kilometern Breite, zwischen dem Meer und den steil aufragenden Bergflanken, und hat eine der weltgrössten Bevölkerungsdichten: 25.000 Bewohner pro Quadratkilometer! Die wichtigste der drei bis vier Parallelstrassen ist die "Avenida Nossa Senhora de Copacabana", gesäumt von den schicksten Geschäften des Kontinents, in denen man ganze Erbschaften im Bikini oder in der Badehose ausgeben darf. Hier glitzern auch die Auslagen der Juweliere - bei den grossen zahlt man anstandslos - bei den kleinen darf man getrost ein wenig um die wundervollen Halbedelsteine und Silbersachen feilschen - die einen gibt's in "Ouro Preto" (Minas Gerais) billiger, die andern in "Salvador" (Bahia). "Die Copa", so heisst sie bei uns, ist nicht nur Einkaufszentrum für die, die es sich leisten können, sondern auch Ess-, Trink- und Amüsierviertel. Der weltberühmte, hufeisenförmige Copacabana-Strandbogen mit den flankierenden Wolkenkratzer-Apartments ist noch von jedem Rio-Besucher als ein "Muss" erwandert worden - und manch einer hat von der Terrasse eines seiner Nobelhotels, oder sogar eines seiner sündhaft teuren privaten Appartements, dem bunten Treiben der Cariocas am Strand zugesehen.

Es ist natürlich möglich, einen ganzen Urlaub in Copacabana zu verbringen - und viele Leute tun auch genau das - aber Brasiliens Vielfalt von unterschiedlichen Eindrücken kann nicht einmal durch ganz Rio, geschweige denn von der Copacabana ersetzt werden.

 

Ipanema und Leblon - Rio de Janeiro

Ipanema und Leblon haben sich inzwischen auch für viele ausländische Besucher zu den copa-alternativen Stadtteilen von Rio entwickelt: Sie liegen - als Fortsetzung der Copacabana - am gleichen Strand und sind durch einen Kanal mit angrenzendem Park, voneinander getrennt. Dies sind die modernen Wohngebiete der heutigen Oberschicht. Hier findet man auch die meisten der vorzüglichen Restaurants, Bars und Nachtclubs von Rio. Weniger Hotels als in Copacabana - aber die allerbesten - und Strände, die inzwischen als die weniger verschmutzten gelten, und besonders von Surfern geschätzt werden. Die beiden Stadtteile werden von der "Rodrigo de Freitas-Lagune" gegen das Meer abgegrenzt, einer Salzwasser-Lagune, an deren Ufer verschiedene Sportclubs gelegen sind.

 

Botafogo - Rio de Janeiro

Die frühe Entwicklung dieses Stadtteils wurde durch eine Strassenbahn beschleunigt, die von der Bucht gleichen Namens zum Botanischen Garten fuhr. Diese Arterie spielte schon im damaligen Verkehrsfluss eine führende Rolle, die sie bis heute nicht eingebüsst hat. Die Strassen in diesem Stadtteil sind extrem dicht befahren. Einige schöne alte Villen, die einmal ausländische Konsulate beherbergten, erinnern an die Zeit, als Rio noch Hauptstadt von Brasilien war. Es gibt in Botafogo viele gute Restaurants und nette Bars, in die sich die Einheimischen zurückziehen, um den horrenden Preisen an der Copacabana zu entgehen. 

Der Stadtteil grenzt an die Guanabara-Bucht, mit der so genannten "Baia de Botafogo" - von diesem Sandstrand aus hat man eine der besten Postkarten-Sichten auf den "Pão de Açucar" - den Zuckerhut. Der Weg zur Talstation seiner Seilbahn, im Stadtteil "Urca", ist von hier aus leicht zu Fuss zu bewältigen.

 

Flamengo - Rio de Janeiro

Dieser Catete vorgesetzte Stadtteil ist in erster Linie ein Wohngebiet, mit zum Teil riesigen Appartements, von deren Front man bis in die 50er Jahre einen direkten Blick auf die Guanabara-Bucht genoss. Dann begann man mit der Anlage des "Aterro", einer Landaufschüttung am Rand der Guanabara-Bucht, um mit einer 8-bahnigen Umgehungsstrasse den Verkehr zwischen dem Stadtteil Copacabana und dem Stadtzentrum zu entlasten.  Auf dem Randstreifen, zwischen Umgehungsstrasse und der Bucht, entstand der "Flamengo-Park", mit 100 Hektar Fläche, projektiert von dem bekannten Landschaftsarchitekten "Burle Marx", er wurde 1965, zur 400-Jahrfeier der Stadt, eingeweiht. Hier gibt es verschiedene Sportplätze, drei Museen, ein Restaurant, Fuss- und Radwege sowie einen Sandstreifen am Rand der Bucht für Sonnenhungrige.


Heute haben die Bewohner der unteren Front-Etagen von Flamengo die Aussicht auf die schöne Vegetation des Parks - eigentlich kein schlechter Tausch - die Bewohner in den oberen Etagen allerdings haben beides: den Park und darüber hinweg die Sicht auf die Guanabara-Bucht - schöner kann man in einer Grosstadt nicht wohnen!

 

Copyright by sabiá-brasilinfo
Alle Rechte vorbehalten! Fotos, Texte oder Teile davon dürfen ohne vorhergehende schriftliche Einwilligung von uns nicht vervielfältigt, kopiert oder veröffentlicht werden! Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt